Trotz der Wichtigkeit, sich in der Theorie von Notationen und Notensystemen auszukennen, soll hier nur ein grobes Basiswissen vermittelt werden, wobei für das westlichen Notensystem nur ein Verweis auf Wikipedia gegeben werden soll. Dort kann man tiefer in das Thema “Notationen” einsteigen >> mehr.
Bei uns soll deshalb überwiegend das Tabulatorsystem zum Einsatz kommen, da es für Anfänger, die sich bisher nie an dieses Thema rangetraut haben, wesentlich einfacher ist.
Für diejenigen, die sich mit der “modernen” Musik-Notation bereits auskennen, oder sich näher damit befassen wollen, ist hier mal die Positionsübersicht der einzelnen Noten auf einer griechisch gestimmten Bouzouki. Mit dieser Übersicht sollte es nun relativ einfach sein, Musikstücke, die nicht in der TAB-Notation geschrieben sind, nachzuspielen.

 

Das Tabulator-System ist eine einfache Notation die es erlaubt, auch ohne fundierte Notenkenntnisse, Musikstücke aufzuschreiben oder zu lesen. Bei der 4-saitigen (4 Doppelsaiten) griechischen Bouzouki, die im übrigen meistens mit der Stimmung (Tuning) “CFAD” gespielt wird, sieht der Aufbau des Tabulator-Systems wie folgt aus:

 

 

 

Durch dieses einfache Notationssystem kann jeder einzelne Ton, der gespielt werden soll, dargestellt werden. Soll zum Beispiel ein Akkord dargestellt werden, so werden alle Saiten, die bei einem Akkord angeschlagen werden sollen, übereinandergestellt. Im obigen Beispiel (gleich zu Anfang dargestellt), besteht der Akkord aus einem D (2.Bund der Saite C) und aus den drei Leersaiten F, A und D. Diesen Akkord nennt man Dm. Da es aber, wie bei jedem anderen Instrument auch, spezielle Ton-/Spiel-Effekte gibt, wie zum Beispiel “Hammering”, “Sliding” oder “Pull-Off”, gibt es dafür auch dementsprechende Darstellungen beim Tabulator-System.

Diese Effekte werden unter Punkt 1 “Allgemeines zu Spieltechniken” genauer beschrieben.

 

 

 

Im nachfolgenden Bild sieht man, wie diese speziellen Effekte in einem Tabulator-System dargestellt werden.
 

An dieser Stelle sei aber vermerkt, daß es noch weitaus mehr Effekte oder Bezeichnungen im Tabulator-System gibt. Die bisher Beschriebenen sollen aber erst einmal genügen, zumal der Anfänger mit den bereits erwähnten Darstellungen und Effekten vollends auskommt.
 

 

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